Lesen Sie den folgenden Text. Welche Lösung (a, b, c oder d) ist jeweils richtig? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 25-46 auf dem Antwortbogen. Lücke (0) ist ein Beispiel.
NEUES AUS DER BIONIK
Die Wissenschaft der Bionik arbeitet nach einem einfachen Prinzip: Sie ahmt Phänomene aus. Der Natur in der Technik 25. Zuerst ist da zum Beispiel das Staunen über die Fähigkeit von Tieren wie den Geckos, an senkrechten Wänden und Glasscheiben 26.
Darauf folgt das eifrige Untersuchen 27 der Natur. Daran schließt sich das Experimentieren an, 28 Ende hoffentlich ein Erfolgserlebnis steht: ein winziges Stück Klebefilm, das 29 Gewohnheit, Dinge anzukleben, für immer verändern dürfte.
Und die Chancen 30 nicht schlecht, dass wir alle tatsächlich 31 Tages mit dem Gecko-Kleber unsere Bilder, Fernseher und vielleicht sogar Regale einfach an die Wand kleben.
Denn der bionische Klebstoff, den ein Forscherteam nun 32 hat, kann bereits einen Mittelklassewagen wie den VW Golf mit der Klebefläche von nur einer DIN-A5-Seite fixieren. Diese 33 Leistung beruht auf der sehr geringen Anziehungskraft zwischen Molekülen.
Weil diese im Einzelnen extrem schwach ist, müssen für eine 34 Haltekraft sehr viele Kräfte zusammenkommen und die Flächen müssen einander sehr nahe sein. 35 erreicht der Gecko mit einer besonderen Konstruktion seiner Fußsohlen:
An seinen Zehen sitzen unzählige 36 Härchen, die sich an ihren Enden noch einmal aufspalten. Mit einem Durchmesser 37 weniger als einem Mikrometer schmiegen sich die Härchen beim Aufsetzen des Fußes eng an jeden beliebig geformten Untergrund.
Auf diese Weise 38 ausreichend Kontakte, um den Gecko an 39 Wand zu halten. Das gleiche Prinzip 40 die Forscher auch für ihren künstlichen Klebefilm.
Mit Hilfe von kleinsten Rohren, mit so 41 Nanoröhrchen, haben sie etwas entwickelt, 42 sogar noch stärker ist als die Geckofüße: Mit dem künstlichen Klebstoff der Forscher wäre man in der Lage, einen Elefanten mit einem Gewicht von vier Tonnen bequem auf einer Fläche in der Größe eines DIN-A4-Blattes 43.
44 die Geckofüße weniger stark sind als dieser künstliche „Superklebstoff“, bleibt ihnen gegenwärtig noch ein Vorteil 45 der Konkurrenz aus dem Labor: Sie sind nachhaltiger.
Wenn die Nanoröhrchen einmal kräftig belastet werden, sind ihre zuvor aufgerichteten „Härchen“ geknickt und nicht mehr intakt für eine nächste Runde. Aber 46 bekommen die Forscher sicherlich auch noch in den Griff.
Vermutlich sitzen sie bereits in ihren Laboren und tüfteln und basteln.