Lesen Sie den folgenden Text. Welche Lösung (a, b, c oder d) ist jeweils richtig? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 25-46 auf dem Antwortbogen. Lücke (0) ist ein Beispiel.
DAS GEHIRN EINES RAUCHERS IST WENIGER FLEXIBEL
Raucher denken weniger flexibel, sie reagieren stark auf alternative Handlungsszenarien. Genau diese Erkenntnis erklärt euch, warum es Rauchern oftmals so schwerfällt, von ihrer Sucht 25. Dies sind die Resultate einer neuen Studie 26 Hirnforscher. Die Ergebnisse dieser Studie wurden nun auch im Fachmagazin „Nature Neuroscience" 27. Wir wollen hier das Wichtigste 28.
Süchtige sehen die Welt anders – das ist 29 nur eine subjektive Behauptung, sondern nun auch wissenschaftlich belegt. Dabei beeinflusst die Sucht das Verhalten der Betroffenen 30 vielfältige Weise. Süchtige lassen sich zum Schwerer sättigen, sie machen exzessiv mit einem Verhalten weiter, wo andere längst 31.
Das Ziel der Forscher war es, die Sucht der Raucher 32. Rauchen verändert die Wahrnehmung – das war bekannt. Beim Rauchen werden Belohnungszentren im Gehirn aktiviert, beim Nichtrauchen fehlt ihm dieser Reiz, was 33 zu Schmerzen führen kann. Jetzt entdeckten die Hirnforscher: Raucher lassen sich nicht davon 34, was hätte sein können, wenn sie eine andere Entscheidung 35 – wenn sie zum Beispiel die letzte Zigarette nicht gebraucht hätten.
Die Forscher 36 Raucher und Nichtraucher an einem Börsenspiel teilnehmen. Die Spieler erhielten jeweils 100 Dollar, die sie investieren konnten. Nach jedem Spielzug 37 die Spieler, wie sie mehr Geld hätten gewinnen können. Am Ende 38 Raucher und Nichtraucher zwar gleich gut ab, doch sie 39 unterschiedliche Spielstrategien.
Nichtraucher änderten oft ihre Spielweise, sobald sie erfuhren, dass sie in der Vergangenheit mit einer 40 Strategie mehr Geld gewonnen hätten. Raucher dagegen 41 dem keine Beachtung und spielten weiter, als ob sie diese Information nicht hätten. Die Forscher führen dies auf eine Unfähigkeit der Raucher 42, auf alternative Szenarien zu reagieren.
Um den Unterschied zu erklären, wurde während des Versuchs auch die 43 Gehirnaktivität der Probanden aufgezeichnet und anschließend untersucht. Dabei stellten sie keine Unterschiede zwischen Rauchern und Nichtrauchern fest und leiteten 44 ab, dass Raucher mit denselben Informationen anders umgehen als Nichtraucher. Raucher 45 sie einfach. Dies kann auch das Aufhören selbst 46: Für Raucher ist es schwerer, die Vorteile des Nichtrauchens zu erkennen.