Lesen Sie den folgenden Text. Welche Lösung (a, b, c oder d) ist jeweils richtig? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 25-46 auf dem Antwortbogen.
WIE DAS GELD IN DIE WELT
Wer etwas kaufen will, braucht Geld und bekommt dafür Waren oder Dienstleistungen – dieser Vorgang könnte einfacher 25 sein. Die Geschäfte, die unsere Vorfahren vor Jahrtausenden 26, waren deutlich komplizierter. Sie 27 den direkten Warentausch, das heißt: Sie tauschten Waren aus, ohne dass Geld 28. Die Sache hatte allerdings einen 29: Brauchte etwa der Bauer ein Fell vom Jäger, dieser aber gerade kein Getreide, geriet das System aus dem 30.
Um dieses umständliche Vorgehen zu 31, wurde ein Tauschmittel erfunden, das alle Käufer und Verkäufer 32: Natural- oder Warengeld, also nützliche und wertvolle Güter, die als allgemeines Zahlungsmittel 33. Dabei benutzte man im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Dinge – etwa Muscheln, Steinscheiben, Salz, Felle, Edelsteine oder auch 34. Es wird vermutet, dass diese Geldvorläufer schon 35 6000 Jahren eingesetzt wurden.
Die ersten Münzen wurden im 7. Jahrhundert v. Chr. in dem antiken Königreich Lydien geprägt. Diese erleichterten den Handel 36. Im Lauf der Jahrhunderte verbreitete sich das Münzgeld im antiken Mittelmeerraum und gelangte schließlich ins restliche Europa.
Das nächste Kapitel in der Geschichte des Geldes wurde im 11. Jahrhundert in China 37: Als 38 für Münzgeld entstand Papiergeld. In Europa wurde es jedoch viel später 39, es kam erst im 15. Jahrhundert in Spanien auf. Dass es sich 40 als Alternative zum Münzgeld durchsetzte, ist wohl seinen deutlich 41 Vorteilen geschuldet: Es wog wenig und war einfach herzustellen.
Doch 42 war die Geschichte des Geldes nicht zu Ende: Eine weitere 43 war das ab dem 14. Jahrhundert aufkommende immaterielle Geld, das sogenannte Giralgeld. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der bargeldlose Zahlungsverkehr zu einem Standard. In Zeiten des Internets kamen 44 Online-Zahlungssysteme und das Online-Banking auf. Auch wenn heute noch fast jeder ein paar Geldscheine im Portemonnaie hat, ist oft davon 45, dass die Tage des Bargelds gezählt 46. Möglicherweise ist sein Ende also absehbar.