Lesen Sie den folgenden Text. Welche Lösung (a, b, c oder d) ist jeweils richtig? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 25-46 auf dem Antwortbogen. Lücke (0) ist ein Beispiel.
VIRTUELLES STUDIUM – DER TREND DES JAHRHUNDERTS
Mit rasender Geschwindigkeit haben neue Informations- und Kommunikationstechnologien die Welt des Studiums (0) Jahrzehnt komplett verändert. Das Internet bietet heute unvorstellbare Möglichkeiten, arts- und zeitunabhängig 25 Sekundenschnelle universitäre Lehrprogramme, Studiengänge und akademische Bildungsangebote zu nutzen.
„Perfekt durchstrukturierte Online-Vorlesungen, elektronisch 26 Lehrvideos in Tonqualität, Foliensätze, Übungsaufgaben und Testfragen mit Musterantworten sind mühelos und 27 abrufbar.
Cross- und multimediale Zusatzangebote aus Mediatheken, Hintergrundmaterialien, 28 Datenbanken, Quellen und weiterführende Literatur gehören 29 dazu wie Case Studies aus der Praxis, Anwendungsbeispiele, Chatrooms, Netzwerke, interaktive Foren, Seminare und Tutorien.
Das „Studium virtuale“ ermöglicht täglich, werktags wie feiertags, 30 Zugang zum Wissen der klügsten Gelehrten und zu 31 feinsten und besten Ideen.
Wer braucht 32 so exzellenten Online-Studienbedingungen noch Lehrveranstaltungen, die zu fixen Zeiten an festen Orten 33 werden von Professoren, deren Interesse an der Lehre 34 ist oder deren pädagogische Fähigkeiten niemals wirklich gefördert wurden?
Wieso sollen Studierende noch in (überfüllten) Hörsälen sitzen, 35 sie von zu Hause aus oder von wo und wann 36 Vorlesungen von den weltweit besten, hoch motivierten und 37 bestens geschulten Professoren besuchen können, dargeboten mit den modernsten Hilfsmitteln?
Wie eine Flutwelle wird 38 die Lehre aus dem Hörsaal heraus und 39 ins Internet stürzen 40 auch, weil das „Studium virtuale“ dem Verhalten junger Menschen und ihren Erfahrungen mit neuen Medien 41.
Die jüngere Generation erwerbe sich ihr Wissen immer weniger durch Lesen oder Hören, sondern immer stärker durch Schauen und Klicken. Was nicht visualisiert und verlinkt 42, finde nur schwer Aufmerksamkeit und Interesse, so Beobachter.
Man kann das Aussterben der Hörsäle 43. Korrigieren wird sich die Verlagerung des Studiums ins Internet kaum mehr 44.
Sie wird von hinten nach vorne das Wesen der universitären Ausbildung umpflügen. 45 werden die oft berufsbegleitenden und vermehrt interdisziplinären Angebote für Zeitstudien, Nachdiplom- oder Zusatzstudiengänge online gehen, die 46 von Wiedereinsteigern und Umsteigern nachgefragt werden.
Später werden die Doktoranden- und Masterprogramme folgen, schlussendlich werden auch mehr und mehr Bachelorstudiengänge als Fernstudium angeboten werden.