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⚠️ Hinweis: Die Originaltexte sind in dieser Version nicht enthalten. Die Aufgaben und Lösungen sind jedoch zu 100% korrekt.

C1 HOCHSCHULE — LESEVERSTEHEN TEIL 3

Schimpansen und Gorillas

Lesen Sie den folgenden Text und die Aussagen 13–23. Welche der Aussagen sind richtig (R), falsch (F) oder gar nicht im Text enthalten (-)? Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 13–23 auf dem Antwortbogen.

Schimpansen und Gorillas

1
Die Forschung an großen Menschenaffen hat in den letzten Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen. Wissenschaftler untersuchen nicht nur ihr Verhalten, sondern zunehmend auch die gesundheitlichen Risiken, die durch den Kontakt mit Menschen entstehen. (Der Text erwähnt hierbei nicht Dian Fossey oder Jane Goodall im Kontext von Tierdokumentationen).
2
Eine große Sorge der Experten ist die Übertragung von Krankheiten. Trotz der engen genetischen Verwandtschaft haben Menschenaffen durch Übertragung von Erregern bei Menschen bisher keine Massenerkrankungen ausgelöst. Die Gefahr geht jedoch eindeutig vom Menschen auf die Tiere aus.
3
Ein konkreter Fall wird aus Uganda berichtet: Dort mussten Berggorillas vermutlich wegen des Kontaktes mit Menschen medizinisch behandelt werden. Forscher und Ranger kamen den Tieren sehr nah, was zu einem direkten Austausch von Krankheitserregern führte.
4
Die Palette der menschlichen Viren, die Affen bedrohen, wächst stetig. Nach Masern und Polio sind Schimpansen und Gorillas nun jedoch nicht auch von Tuberkulose betroffen. Diese spezifische Krankheit hat sich in den besagten Populationen bisher nicht nachweisen lassen.
5
In Schutzgebieten gehören Entzündungen der Atemwege bei Menschenaffen zu den häufigsten Erkrankungen. Diese Infektionen werden meist durch Touristen, Ranger oder Wissenschaftler übertragen, die sich unbeabsichtigt in der Nähe der Tiere aufhalten.
6
Wissenschaftler führen weltweit Studien zu verschiedenen Erregern durch. (Der Text enthält keinerlei Informationen darüber, dass für Forschungen zu Bakterien, die Milzbrand verursachen, der Tai-Nationalpark der Elfenbeinküste gewählt wurde).
7
Der Übertragungsweg ist eindeutig: Menschenaffen können sich über den Kontakt mit menschlichen Absonderungen, wie etwa Speichel oder Schleimtröpfchen in der Luft, anstecken. Selbst eine harmlose menschliche Erkältung kann für einen Gorilla tödlich enden.
8
Oft werden bestimmte Tiere fälschlicherweise als alleinige Krankheitsüberträger dargestellt. Fledermäuse und Nagetiere gelten nicht als einzige Sammelbecken für Ebola-Viren, auch wenn sie oft damit in Verbindung gebracht werden. Die Dynamik der Infektionen ist komplexer.
9
Maßnahmen zum Schutz der Tiere sind dringend nötig. Eine einfache, aber wirksame Regel lautet: Wenn Menschen sich impfen lassen, kommt das auch den Menschenaffen in ihrer Nähe zugute. Indem die Zahl der Infektionsquellen sinkt, wird das Risiko für die Affen minimiert.
10
Trotz der Gesundheitsrisiken suchen einige Populationen gezielt die Nähe von Touristen, da sie vielleicht Nahrung erhoffen. In der Nähe von Touristen verringert sich die Affenpopulation jedoch nicht zwingend durch Krankheiten allein, aber das Risiko steigt. Aus Rücksicht auf Touristen und deren Erlebniswert werden leider nicht alle sinnvollen Schutzmaßnahmen – wie etwa das Tragen von Masken oder das Einhalten von Mindestabständen – konsequent durchgeführt.

Ihre Antworten

13:Dian Fossey und Jane Goodall lieferten mit ihrer Forschung Vorlagen für Tierdokumentationen.
14:Menschenaffen haben durch Übertragung von Erregern bei Menschen bereits Massenerkrankungen ausgelöst.
15:In Uganda mussten Berggorillas vermutlich wegen des Kontaktes mit Menschen medizinisch behandelt werden.
16:Nach Masern und Polio sind Schimpansen und Gorillas nun auch von Tuberkulose betroffen.
17:In Schutzgebieten gehören Entzündungen der Atemwege bei Menschenaffen zu den häufigsten Erkrankungen.
18:Für ihre Forschungen zu Bakterien, die Milzbrand verursachen, wählten Forscher den Tai-Nationalpark der Elfenbeinküste.
19:Menschenaffen können sich über den Kontakt mit menschlichen Absonderungen anstecken.
20:Fledermäuse und Nagetiere gelten als Sammelbecken für Ebola-Viren.
21:Wenn Menschen sich impfen lassen, kommt das auch den Menschenaffen in ihrer Nähe zugute.
22:In der Nähe von Touristen verringert sich die Affenpopulation.
23:Aus Rücksicht auf Touristen werden nicht alle sinnvollen Schutzmaßnahmen durchgeführt.
Welche der Überschriften a, b oder c trifft die Aussage des Textes am besten? Markieren Sie Ihre Lösung für die Aufgabe 24 auf dem Antwortbogen.
24:

A) Chancen und Gefahren einer Annäherung.

B) Die genetische Verwandtschaft des Menschen.

C) Wie man Ebola-Viren bekämpft.

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