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C1 HOCHSCHULE — LESEVERSTEHEN TEIL 1

Die Auswirkungen von Lärm

Lesen Sie den folgenden Text. Welche der Sätze a–h gehören in die Lücken 1–6? Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Zwei Sätze können nicht zugeordnet werden.

Lärm ist eine typische Folge unserer Umweltprobleme unserer Zeit. Die Seine Auswirkungen auf Mensch und Natur sind nicht zu unterschätzen. Lärm wird als unerwünschter Schall beschrieben, der störend oder sogar gesundheitsschädigend wirken kann. Dabei ist nicht nur der Lärm durch Verkehrsmittel wie Autos, Bahnen und Flugzeuge gemeint, sondern auch Maschinenlärm, Lärm am Arbeitsplatz oder laute Musik. 1 Besonders negativ wirkt sich Lärm auf den menschlichen Körper aus. Er kann Kopfschmerzen, Stress und Schlafstörungen verursachen. Auch die Konzentrationsfähigkeit leidet, besonders bei Kindern. 2 In schlimmen Fällen kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen, zum Beispiel zu einem erhöhten Blutdruck oder zu einer Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems.

Aber nicht nur Menschen leiden unter Lärm, auch Tiere, besonders solche, die in der Nähe von Städten oder Flughäfen leben. 3 Viele Tiere verlassen laute Orte und ziehen sich in ruhigere Gegenden zurück. Besonders Meerestiere wie Wale oder Delfine sind durch laute Schiffsmotoren oder Sonargeräte gefährdet. Sie nutzen Schallwellen zur Orientierung und zur Kommunikation. 4 Lärm kann sie verwirren und sogar zur Flucht veranlassen, was ihr Überleben gefährden kann.

Es sind Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen notwendig, um Lärm zu vermeiden oder zu verringern. Der Straßenverkehr ist für die stärkste Lärmbelastung verantwortlich. 5 Auch am Arbeitsplatz sollte auf eine möglichst geringe Geräuschbelastung geachtet werden. In Zukunft, insbesondere in Städten und Metropolregionen, dürfte das nur real möglich werden, wo auf erneuerbare und effiziente Technologien gesetzt wird.

Es ist auch wichtig, die Öffentlichkeit für die Auswirkungen von Lärm zu sensibilisieren und mehr Wissen darüber zu verbreiten. 6 Aufklärung über Lärm und Arbeitsschutzprogramme, so schätzen das Lärmforscherinnen und -forscher ein, könnte helfen. Dies kann beispielsweise durch die Installation von Schallschutzfenstern, Schalldämmung von Wänden oder Verwendung von leisen Geräten erreicht werden. Denn Schutz vor Lärm ist unerlässlich für unser Wohlbefinden.

Sätze a – h

0 Beispiel (nicht zuzuordnen)
a Dauerhafter Lärm kann Lärm zu Schlafstörungen führen, die Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden, die Gedächtnisleistung und das Lernverhalten haben.
b Dort bei Menschen verursacht lauter Lärm Konzentrationsprobleme, Stress und Störungen des Wohlgefühls und Planungsvermögens.
c Diese reagieren besonders empfindlich auf Lärm und fühlen sich in Wohngebieten unsicher.
d Diese finden durch die räumliche Trennung von lauten Straßen, verbessertes Verkehrsmanagement und ruhigere Fahrzeuge immer mehr Beachtung.
e Länger einwirkender Lärm kann dagegen eine chronische Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems zur Folge haben.
f Lärm kann sich dabei als Stressfaktor erweisen, was bei den Tieren zu Verhaltensstörungen führen kann.
g So kann das Tragen von Gehörschutz in lauten Umgebungen wie Baustellen oder Konzerten das Risiko von Hörschäden verringern.
h Zudem ist für viele Fische die Schallwahrnehmung wichtig, um Fressfeinden zu entgehen.

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